inmemoriam


 

 


 

 

                        

 

 

 

                      

 

 

                                                                                      

                                                                               1940

 

"Alle Tage ist kein Sonntag,
alle Tage gibt's keinen Wein,
aber Du sollst alle Tage,
recht lieb zu mir sein.
Und wenn ich einst tot bin,
sollst Du denken an mich,
auch am Abend eh' Du einschläfst,
aber weinen sollst Du nicht."

 

Die Kriegsjahre

 

 

Nach 1945

 

 

Im Steirergwand

 

 

Blick durchs Fenster

 

Salzburg

 

Am Gösselsee

 

 In Bad Ischl

 

Ansprache Denkmalweihe

 

 

Am Schreibtisch

 

 

1954

 

1956

 

Heimattreue
 
Und ging es mir auch noch so schlecht,
und stürb’ ich auf der Straßen,
ich will nicht wie ein feiger Knecht
von dir, o Heimat lassen!
 
Ich wurzle wie ein Baum so stark
in meiner Heimaterde.
Mit Geist und Leib, mit Blut und Mark
Mit jeglicher Gebärde.
 
Wie könnt’ ich selbst entwurzeln mich?
auf fremden Grund gedeihen ?
Gebt Raum und lasst tief innerlich
mich ganz der Heimat weihen!
 
Hoch strebt die Krone nach dem Licht,
und ihre Lieder rauschen –
o Heimatwelt, ich kann dich nicht,
und du mich nicht vertauschen.
 
Johann Alboth

Unterwegs

 

Heirat

 

 

 

1. Fein sein, beinander bleibn, fein sein, beinander bleibn,
    
mags regn oder windn oder aber schneibn.
    Fein sein, beinander bleibn, fein sein, beinander bleibn.

2. Gscheit sein, net einitappn, gscheit sein, net einitappn,
    es steckt oft der Fuchs in der Zipflkappn.
    Gscheit sein, net einitappn, gscheit sein, net einitappn.

3. Frisch sein, net ummamockn, frisch sein, net ummamockn,
    und geht a die Häusl und die Liab in Brockn.
    Frisch sein, net ummamockn, frisch sein, net ummamockn.

4. Treu sein, net außigrasn, treu sein, net außigrasn,
    denn d Liab is so zart wira Soafnblasn.
    Treu sein, net außigrasn, treu sein, net außigrasn.

 

 

Es läuft die Zeit, wir laufen mit!
 
 
 
 

 
Da streiten sich die Leut herum
oft um den Wert des Glücks.
Der eine heißt den andern dumm,
am End weiß keiner nix.
Da ist der allerärmste Mann
dem andern viel zu reich:
Das Schicksal setzt den Hobel an
und hobelt alles gleich.

 

 Das Diktat

 

 

Mit Garibaldi

in San Remo

 

Urlaub am Attersee

 

Im Glück

 

Auf Kreuzfahrt

 Burg Schlaining

 


 

Burg Schlaining

 

 

Rede in Steyr

 

Verleihung des goldenen Verdienstzeichens der Republik Österreich

 

Hoamatland
 

  • Hoamatland, Hoamatland!
    han di so gern
    Wiar a Kinderl sein Muader,
    A Hünderl sein' Herrn.

  • Durih's Tal bin i glaffn,
    Afn Hechl bin ih glegn
    Und dein Sunn hat mi trückert,
    Wann mih gnetzt hat dein Regn.

  • Dein Hitz is net z´grimmi,
    Net z´groaß is dein Frost,
    Ünser Traubn hoaßt Hopfn,
    Ünsern Wein nennt ma Most.

  • Und zun Bier und zun Most
    Schmeckt a kräftige Kost
    Und die wachst alle Jahr,
    Mit der Noat hat's koan Gfahr.

     

  • Deine Bam, deine Staudna
    Sand groaß word'n mit mir
    Und sie blüahn schön und tragn
    Und sagn. "Mach's als wia mir!"

     
  • Am schönern macht's Bacherl,
    Laß allweil tala,
    Aber's Herz, von wo's auerrinnt,
    's Herz laßt's da.
  • Und ih und die Bachquelln
    San Veder und Moahm.
    Treibt's mih woderwill umher,
    Mein Herz is dahoam.

     
  • Dahoam is dahoam,
    Wannst net fort muaßt, so bleib;
    Denn d'Hoamat is ehnter
    Der zweit Muaderleib.

 

 

Diese Seite soll eine kleine Erinnerung sein

an Herrn

Diplomvolkswirt Ludwig Pointner

der am 17.5. 19---

gestorben ist.

 

 

Ich hatt' einen Kameraden,
Einen bessern findst du nit.
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt.
Eine Kugel kam geflogen,
Gilt's mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen,
Als wär's ein Stück von mir.
Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew'gen Leben
Mein guter Kamerad!

 

Vignette

 

Nach allem dies. Und dieses war der Schluss.
Jetzt soll ich gehen, während ich erblinde,
und warum willst du, dass ich sagen muss
du seist, wenn ich dich selber nicht mehr finde.

Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein.
Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein.
Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein.

Vignette

Rainer Maria Rilke

                                                        

 

 http://www.ooegeschichte.at/bibliografie/Pointner+Ludwig

Danke!